hr – blog: Meine ganz persönliche Auseinandersetzung mit Gott und der Welt

Die Inkompatibilität des Islam

Dass der Islam und die christliche Zivilisation inkompatibel seien – wie Henryk M. Broder in der Mitte Berlins gestern feststellte – heißt, die Welt auf den Begriff des Computers zu bringen. Schöne neue Welt.

In dieser Sprache gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:
Entweder, wir finden Schnittstellen, um die Kompatibilität zweier verschiedener Systeme herzustellen (wie zwischen MAC und PC z.B.) oder wir schaffen eines der Systeme ab.

Hitler hatte übrigens auch die Inkompatibilität der Juden mit seiner Vorstellung von Zivilisation festgestellt.
Herr Broder bevorzugt die Endlösung der Islamfrage auf amerikanische Art.

Zwei Feststellungen ohne jeden Zusammenhang:
1. Das schüren von Ängsten gehört ins Methodenarsenal der Faschisten.
2. Es gibt auch Faschisten, die keine Antisemiten sind.

P.S.
Das vom amerikanischen Konzern Microsoft herausgegebene elektronische Lexikon Encarta leitet den Begriff des Faschismus wie folgt ab:

“Der Begriff leitet sich ab von lateinisch fasces, italienisch fascio, der Bezeichnung für das im antiken Rom von den Liktoren als Symbol der umfassenden Amtsgewalt der römischen Magistrate – dazu gehörten das Recht auf Züchtigung und die Verhängung der Todesstrafe – getragene Rutenbündel mit Beil.”
© 1993-2003 Microsoft Corporation.

Die derzeitige Mission der Amerikaner im Irak ist ein Versuch, den Islam zu züchtigen.
Ihn kompatibel zu machen, würde voraussetzen, seine Sprache und sein System verstehen zu wollen.

Es könnte allerdings auch sein, dass Herr Broder nicht nur von Computern nichts versteht. Was allerdings nicht ausschließt, dass es jede Menge Dummköpfe gibt, die Herrn Broder Beifall klatschen.

XX – XI – MMIV

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